Persönliches Budget gemäß § 17 SGB IX http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_9/__17.html

Der Rechtsanspruch auf das persönliche Budget besteht seit dem 1. Januar 2008. Es ermöglicht Betroffenen mit einem Anspruch auf Teilhabeleistungen nach dem SGB IX, selbstbestimmt und aktiv die eigene Rehabilitation und Teilhabeleistungen zu organisieren. 
 
Ausführliche Erläuterungen im Leitfaden der DGUV:
 
http://www.dguv.de/medien/inhalt/rehabilitation/documents/pers_budget.pdf
 
z. B. sind zu unterscheiden...
 
"Einfache Persönliche Budgets für eine oder mehrere Leistungen, die einem einzigen Teilhabebereich zuzuordnen sind (z.B. Fahrtkosten im Rahmen der medizinischen Rehabilitation)

- Komplexe Persönliche Budgets für Leistungen aus verschiedenen Teilhabebereichen (z.B. sowohl zur medizinischen Rehabilitation als auch zur Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft)

- Trägerübergreifende Persönliche Budgets für Leistungen aus der Unfallversicherung und
gleichzeitig Leistungen anderer Rehabilitationsträger (z.B. in Zusammenarbeit mit dem Integrationsamt oder in Zusammenarbeit mit der Deutschen Rentenversicherung bei bestehender Grunderkrankung wie beispielsweise Diabetes, Abhängigkeitserkrankung)."
 
"Beispiele für das vereinfachte Verfahren: (Aufzählung ist nicht abschließend)

• Fahrtkosten z.B. bei Rehabilitationssport und Funktionstraining
• Lehr- und Lernmittel im Rahmen von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben
• Energiekosten für Hilfsmittelbetrieb
• Haushaltshilfe bei medizinischer Rehabilitation
• Nachhilfeunterricht
• geringfügige Wohnungshilfemaßnahmen (z.B. Rampen, Schwellen u. Ä.)"
 
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