Schmerzrehabilitation

Die gesetzliche Unfallversicherung hat mittels Koordination und Vernetzung aller notwendigen Maßnahmen die Gesundheitsschäden, die Versicherte durch einen Arbeits- oder Wegeunfall oder eine Berufskrankheit erlitten haben, zu beseitigen oder zu bessern, eine Verschlimmerung zu verhüten oder deren Folgen zu mildern und eine zeitnahe und dauerhafte berufliche und soziale Wiedereingliederung sowie eine selbstbestimmte Lebensführung zu erreichen.
Hierbei arbeiten die Sachbearbeiter/innen und Rehaberaterinnen eng mit den Betroffenen und den Netzwerkpartnern zusammen.
Der Wiedereingliederung können bei chronifizierten Schmerzen entgegenstehen:
  • passives Patientenverhalten
  • psychosoziale Faktoren
  • psychische Komorbidität, Angststörung, begleitende Depression, somatoforme Störung)
  • frustrane Suche nach der "Ursache" => unnötige Mehrfachuntersuchungen => Greifen nach jedem Strohhalm => passive Behandlung => Verfestigung der Rolle als "Kranker"
  • Festhalten am Ziel Heilung, obwohl es nicht realisierbar ist.
  • Regression, Verfestigung negativer Erwartungen, gerade bei funktionellen Schmerzen
  • Zuwendungserwartungen (Rente, Sozialleistungen)
  • "Behandlung" nur noch mittels BTM-Rezept
  •  Abhängigkeit und Sucht

Bei der Wiedereingliederung können bei chronifizierten Schmerzen helfen:

  • frühzeitige fachgerechte Diagnostik
  • frühzeitige Aufklärung über zu erwartenden "Nur Teiltherapieerfolg"
  • Hilfe zur Selbsthilfe und Patientenautonomie
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit, nicht nur Schmerzmedizin, sondern auch Verhaltensmedizin und Psychotherapie
  • Optimierung der Funktion/Ausrichtung der Reha am Ziel Funktionsgewinn Alltag/Beruf
  • Selbstmanagement und Coping => Stress-/ Schmerzbewältigung
  • Aktivierung und Beratung => Kraft und Ausdauertraining => Belastungserprobung ; Rehasport; körperliche und geistige Disziplin,

 

Behandlungszentren der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung

Schmerzrehabilitation des Unfallkrankenhauses Berlin

Multimodales Therapieprogramm, individuell angepasst, nachhaltige Strategien zur Schmerzbewältigung, interdisziplinär...

http://www.ukb.de/behandlungsspektrum/klinik-fuer-anaesthesiologie-intensiv-und-schmerzmedizin/schmerzmedizin/

http://www.ukb.de/behandlungsspektrum/klinik-fuer-anaesthesiologie-intensiv-und-schmerzmedizin/schmerzmedizin/sprechstunden/

http://www.ukb.de/reha-manager/zentrum-fuer-spezialisierte-rehabilitative-medizin/schmerz-rehabilitation/

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Klinik Bergmannsheil Bochum (Anästhesie)

http://www.bergmannsheil.de/behandlungsspektrum/anaesthesie-intensivmedizin-palliativmedizin-schmerzmedizin/schmerzmedizin.html

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Duisburg (Anästhesie)

http://www.bgu-duisburg.de/behandlungsspektrum/schmerzmedizin/

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Frankfurt (Anästhesie)

 http://www.bgu-frankfurt.de/behandlungsspektrum/anaesthesie-intensivmedizin-und-schmerztherapie/medizinisches-angebot/schmerztherapie/

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Klinik Bergmannstrost Halle

http://www.bergmannstrost.de/behandlungsspektrum/schmerzmedizin/

Abgerufen 1.1.2016

".Dies wird gewährleistet durch die folgenden Maßnahmen und Behandlungsmöglichkeiten:

  • unmittelbare postoperative schmerztherapeutische Betreuung
  • perioperativer Akutschmerzdienst
  • perioperative Schmerzkatheterbetreuung
  • multimodale, interdisziplinäre, ambulante und stationäre Diagnostik und Therapie verschiedener chronischer Schmerzarten
  • Konsiltätigkeit bei schmerztherapeutischen Problemfällen
  • Einsatz anästhesiologischer Schmerztherapieverfahren (Regionalanästhesietechniken, invasive und ganglionäre Sympathikusblockaden), rückenmarksnahe Stimulation, Pumpenimplantation und Schmerzpumpenbetreuung
  • Erkennen und interdisziplinäre Behandlung von Chronifizierungsmechanismen
  • Entzugsbehandlungen (kontrollierter Ausstieg aus Opiatdauermedikation)
  • alternative Heilverfahren (u.a. Akupunktur, Schöndorfstrom)
  • Feststellung von Arbeitsfähigkeit und Fahrtauglichkeit (DEKRA) unter Opioid-Dauermedikation
  • (Schmerz)-psychologische Patientenbetreuung durch die Abteilung für Medizinische Psychologie"

"

Schmerztherapie des Unfallkrankenhauses Hamburg

http://www.buk-hamburg.de/behandlungsspektrum/anaesthesie-intensiv-rettungs-und-schmerzmedizin/

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen (Anästhesie)

http://www.bgu-ludwigshafen.de/unsere-klinik/anaesthesie-intensivmedizin-und-schmerztherapie.html

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau (Anästhesie)

http://www.bgu-murnau.de/de/behandlungsspektrum/anaesthesie-intensivmedizin-schmerzmedizin/schmerzmedizin/

"...interdisziplinärer Therapieansatz:  Unfallchirurgie/Orthopädie, Neurochirurgie/Neurologie, Psychologie/Psychotherapie, Radiologie, Handchirurgie, physikalische Medizin, Physiotherapie, Ergotherapie mit den jeweiligen therapeutischen Schwerpunkten.
Behandlungsmethoden:
Medizinische Maßnahmen: Medikamentöse Schmerztherapie Interventionelle Schmerztherapie Lokalanästhesien zur Sicherung der Schmerzdiagnose Sympathikusblockaden diagnostisch oder auch therapeutisch (z.B. Stellatumblockaden) Facettengelenksinfiltrationen im Bereich der Wirbelsäule Implantation von Schmerzpumpen zur rückenmarksnahen Therapie Verfahren der elektrischen Rückenmarkstimulation (SCS) Entzugsbehandlungen Multimodale Therapieprogramme Psychologische Behandlung: Verhaltenstherapie und Informationen rund um den chronischen Schmerz Erlernen von Entspannungsverfahren (z.B. progressive Muskelrelaxation, autogenes Training) Training sozialer Kompetenz Biofeedback Bewältigung von Lebenskrisen im Zusammenhang mit dem chronischen Schmerz und Stressbewältigungstraining  Hypnosetherapie Andere Verfahren: Sozial- und Rentenberatung Verordnung von physiotherapeutischen und ergotherapeutischen Maßnahmen Akupunkturbehandlung
In folgenden Fällen bietet sich eine Vorstellung in der Schmerzambulanz der BG-Unfallklinik Murnau an: Chronischer Schmerz ohne erkennbare Ursache Schmerz als Ursache für ein verzögertes Heilverfahren Vorliegen einer Schmerzkrankheit oder eines komplexen Schmerzsyndroms Langjähriger schmerzhafter Krankheitsverlauf Auswirkungen des Schmerzes auf den sozialen oder psychischen Lebensbereich
Die Schmerzambulanz ist für alle unfallversicherte Patienten und für privat versicherte Patienten zugänglich." Stand 08.04.2015

Schmerztherapie der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Tübingen (Anästhesie)

http://www.bgu-tuebingen.de/de/behandlungsspektrum/anaesthesie-intensivmedizin-und-schmerztherapie/schmerzmedizin/

"...hat die BG Klinik Tübingen ein spezielles Schmerzzentrum eingerichtet. Hier arbeiten schmerztherapeutisch ausgebildete Anästhesisten, Psychologen, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und andere Fachgruppen interdisziplinär zusammen. Dabei werden alle bio-psycho-sozialen Aspekte berücksichtigt..."