Unzulässige Elementenfeststellung

und der Bezug zur deutschen gesetzlichen Unfallversicherung

LSG München, Urteil v. 27.11.2013 – L 2 U 104/13

http://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/Y-300-Z-BECKRS-B-2014-N-65635?hl=true&AspxAutoDetectCookieSupport=1

Der Ausspruch einer zeitlichen befristeten unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit und Behandlungsbedürftigkeit stellt eine unzulässige Elementenfeststellung dar. (amtlicher Leitsatz)

"...Zu den abstrakt feststellbaren Anspruchselementen gehören neben dem Versicherungsfall nach §§ 7, 8 SGB VII auch die (sog. unmittelbaren) Unfallfolgen im engeren Sinn, also die Gesundheitsschäden, die wesentlich (und deshalb zurechenbar) spezifisch durch den Gesundheitserstschaden des Versicherungsfalls verursacht wurden (so z. B. auch LSG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 3. Mai 2013, Az.: L 3 U 29/11)."...

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=161513

"Darüber hinaus stellt die im Tenor des Bescheides vom... erfolgte Feststellung einer unfallbedingten Arbeitsunfähigkeit und Behandlungsbedürftigkeit bis zu einem bestimmten Datum eine Elementenfeststellung (hierzu allgemein Keller, in: Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 10. Aufl. 2012, § 55 Rn. 9 zur Elementenfeststellungsklage im Rahmen des § 55 Abs. 1 SGG) dar, die als unzulässig anzusehen ist und somit aus formellen Gründen aufzuheben gewesen wäre (so zuletzt auch: LSG Berlin-Brandenburg, a. a. O. mit Verweis auf Keller, a. a. O., Rn. 19 f. Als zulässig erachtend z. B.: LSG NRW, Urteil vom 8. August 2012, L 17 U 41/09). Da im Übrigen jedoch die Berufung unbegründet ist, war eine Quotelung wie erfolgt angezeigt."

https://sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/esgb/show.php?modul=esgb&id=158039

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