Psychotherapeutenverfahren

der deutschen gesetzlichen Unfallversicherung 

 

Der zuständige Landesverband der DGUV beteiligt auf Antrag

  • für Psychotherapie approbierte Psychotherapeuten und Ärzte
  • mit traumatherapeutischer Fortbildung/Qualifikation (gemäß den Anforderungen der gesetzlichen Unfallversicherungsträger zur Beteiligung am Psychotherapeutenverfahren)
  • die sich verpflichten, die Betroffenen entsprechend der Handlungsanleitung zum Psychotherapeutenverfahren zu behandeln und mit den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern zusammen zu arbeiten.

Das Verfahren folgt der Devise rasch einsetzend und effektiv:

  • z. B. Beginn der ambulanten Therapie innerhalb einer Woche nach Auftragserteilung durch den Unfallversicherungsträger
  • Sitzungsfrequenz wöchentlich bzw. maximal zweiwöchentlich
  • Maximal 5 Stunden probatorische Behandlung, danach maximal 10 Stunden Weiterbehandlung mit möglicher Verlängerung um bis zu 15 weitere Stunden.
  • Nach der Präambel der Anforderungen sollen die Behandlungsverfahren evidenzbasierten und AWMF-Leitlinien gerechten Erkenntnissen entsprechen.
  • Zeitnahe Kommunikation mit dem Unfallversicherungsträger mittels Berichterstattung (Erst-, Folge-, Abschluss-. Verlaufs- oder Kurzbericht), um dem Unfallversicherungsträger zu ermöglichen, die evtl. problematische Wiedereingliederung zu steuern.

DGUV-Dokumente:

  • Anforderungen für das Psychotherapeutenverfahren
  • Handlungsanleitung der gesetzlichen Unfallversicherungsträger zum Psychotherapeutenverfahren
  • Anlage zu den "Anforderungen"
  • Praxistipps zum Psychotherapeutenverfahren
  • Formulare für die Berichterstattung

(Details siehe https://www.dguv.de/de/suche/index.jsp?query=psychotherapeutenverfahren)


Unabhängig davon:

Mögliche Behandlungsverfahren

Ablauf:

Stabilisierung Vorbereitung
Edukation Affektregulation
Konfrontationstherapie   in sensu
in vivo EMDR
Habitationstraining Bewältigungsstrategien
Neuorientierung
Rückfallprophylaxe
Organisation des Helfersystems Rückkehr in Beruf
 

 
   
   
   
   
   
   

 

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Glossar zur gesetzlichen Unfallversicherung
Die Inhalte des Glossars (siehe nachstehend A bis Z) stammen zum großen Teil aus Urteilen der Sozialgerichtsbarkeit.
 
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