Akutintervention nach traumatisiernden Ereignissen

 

Frei übersetzt nach der Behandlungs-Guideline* des DSM5 hilft eine frühzeitige edukative Information den Betroffenen effektiv mit den subsyndromalen Folgen des traumatischen Ereignisses umzugehen:

  • über die zu erwartenden physiologischen und emotionalen Reaktionen,
  • über die Strategien, mit denen man mit den sekundären oder fortdauernden Erinnerungen an das traumatische Ereignis umgeht bzw. diese mindert,
  • über Stressbewältigung mittels Atemübungen oder anderen körperlichen Übungen,
  • wie wichtig es ist geistig/mental aktiv zu bleiben,
  • dass es notwendig ist, gerade in der Phase der Nachwirkungen auf sich selbst zu achten/achtsam zu sein
  • und dass man sich um therapeutische Unterstützung kümmert, wenn die Symptome fortdauern.

 *Treatment of Patients With Acute Stress Disorder and Posttraumatic Stress Disorder 


Einige Unfallversicherungsträger setzen dieses Konzept bereits mit psychologischen Diensten im persönlichen  Dialog mit den frisch Traumatisierten um.

Psychische erste Hilfe innerhalb von 48 Stunden anbieten, freiwillige Inanspruchnahme 

Indikationen

 Schweres traumatisches Ereignis, z.B. Raubüberfall, Miterleben eines katastrophalen Ereignisses, sexuelle Gewalt oder extreme Situation mit Kontrollverlust, Angst und Hilflosigkeit 


 

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Wie definiert die Rechtsprechung den Rechtsbegriff Gesundheitschaden bzw. 

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Akute Belastungsreaktion  Was ist das?

 

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Welche Belastungen  und Symptome werden dafür nach ICD 10, ICD 11 und DSM 5 vorausgesetzt?

 

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Gefährdungsbeurteilung

Akutintervention nach traumatischen Ereignissen

Psychotherapeutenverfahren

Freiburger Arbeitsunfallstudie

 

Kritische Begriffe

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Agoraphobie

 

Burn out

 

Dissoziative Störung

 

Mobbing

Somatoforme Störung

Somatoforme Schmerzstörung

 

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Die Inhalte des Glossars (A bis Z) stammen zum großen Teil aus Urteilen der Sozialgerichtsbarkeit.
 
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